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Begabungsförderung am Akademischen Gymnasium Graz



Erste Anfänge: 1998-2000: 3 Lehrerinnen absolvieren einen ECHA-Lehrgang (ECHA = Europeen Council for High Ability) und schließen mit dem internationalen Titel Gifted Education Specialist ab.


2000-2016: 7 weitere Lehrkräfte absolvieren eine ein- oder zweijährige Zusatzausbildung zur Begabten- und Begabungsförderung an der PH Steiermark (bzw. zuvor PI).


Seit 2000 gibt es an der Schule fbi (fbi steht für Förderung von Begabungen und Interessen), ein sehr vielschichtiges systemisches Begabungskonzept. Die ausgebildeten Lehrer/innen bilden das fbi-Team (Steuerungsgruppe), das sich in wöchentlich einer Besprechungsstunde mit den aktuellen Themen, Projekten etc. beschäftigt.

 

Wir machen es uns zur Aufgabe, die Interessen und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen und bestmöglich zu fördern.


Jedes Kind ist in seinem Begabungsspektrum einzigartig, Talente sind unterschiedlich verteilt: Sicher ist, dass jeder Mensch sich seinem Potenzial entsprechend entwickeln kann, wenn das (Lern-)Umfeld entsprechend positiv gestaltet werden kann.


Für eine gute Entwicklung sind in allererster Linie die Familie und Freundschaften eines Kindes relevant. Zu Hause sollen Wissensdrang und Lernen positiv bewertet werden; gemeinsam mit Freunden zu forschen und Neues zu entdecken, sich verstanden zu fühlen und Anerkennung zu erleben sind eine wichtige Grundlage für eine gesunde Potenzialentwicklung.


Die Schule wiederum soll ihren Teil dazu beitragen, sie soll Begabungen unterschiedlichster Art identifizieren und verschiedene Wege der Förderung anbieten. Dies gewährleistet am Akademischen Gymnasium sein im Schulprofil verankertes klares Bekenntnis zur Begabungs- und Begabtenförderung. Ein begabungsfreundliches Klima erlaubt unseren Schülerinnen und Schülern ihre Talente zu "leben". Neben der gesamten Lehrerschaft unterstützen zehn Spezialistinnen und Spezialisten die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung.


Das fbi-Lehrerteam besteht aus:

Mag. Sigrid Abel, Deutsch, Englisch

Mag. Barbara Cencic, Englisch, Französisch

Mag. Peter Gartlgruber, Deutsch, Katholische Religion

Mag. Elisabeth Glavic, Latein, Französisch

Mag. Hermann Kainbacher, Mathematik, Physik

Mag. Gerhard Kapper, Mathematik, Physik

Mag. Dr. Susanne Riegler-Mollang, Englisch, Psychologie und Philosophie

Mag. Dr. Helga Rogl, Biologie und Umweltkunde, Informatik

Mag. Magdalena Mader (Strauss), Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Informatik

Mag. Martin Trausinger, Biologie und Umweltkunde, Psychologie und Philosophie

 

 

 

 

Folgende Fördermaßnahmen werden gesetzt:

 

Enrichment: Zusatzangebote wie Freigegenstände, aber insbesondere begabungsfördernde (Mathe-Pluskurse, Abenteuer Philosophie, Forscherwerkstatt Biologie) besonders für die Unterstufe / die Oberstufe erhält Enrichment besonders durch das Überbuchen im Kurssystem, d.h. sie wählen mehr Kurse als die verpflichtende Anzahl und dadurch setzen sie auch ihre individuellen Schwerpunkte. Es gibt aber auch begabungsfördernde Kurse für die Oberstufe, z.B. Ölmalerei, Chor.

 

Akzeleration: Überspringen von Schulstufen in besonderen Fällen / Schüler/innen an die Hochschulen

 

Drehtürmodell: Schüler/innen mit hervorragendem Potenzial in einzelnen Fächern gehen aus einzelnen oder mehreren Stunden aus dem klasseneigenen Unterricht und besuchen einen geeigneten Unterricht in einer höheren Klasse. Dies kann aufkommende Langeweile und daraus resultierende Lernschwierigkeiten verhindern.

 

Pullout-Programme: Schüler/innen besuchen mehrtägige Förderprogramme (Modellierungs-wochen Mathematik, Sprachtrainings, künstlerische Ausbildung etc.) auch während der Unterrichtszeit.

 

Individual- und Kleingruppenprojekte: Schüler/innen arbeiten an einem von ihnen selbst gewählten spannenden Thema über mehrere Monate und werden dabei von Mentorinnen und Mentoren (zumeist aus dem fbi-Team) gecoacht. Für ihre Arbeit, Besprechungen mit den Mentoren bzw. Treffen mit Experten können sie auch aus dem Unterricht hinausgehen.

 

Vorbereitungskurse für Wettbewerbe und (Sprach-)Diplome im Rahmen des Kurssystems bis zu Einzeltraining im Rahmen von fbi

 

Kooperationen mit Forschungsinstitutionen: Seit vielen Jahren beteiligt sich das Akademische Gymnasium an zahlreichen Forschungsprojekten (Sparkling Science, Young Science, Talente regional …) und arbeitet in zumeist ganzjährigen oder zweijährigen Kooperationen mit namhaften Universitäten und Forschungsstätten. Für diese rege Forschungstätigkeit wurde die Schule als eine von ganz wenigen in Österreich bereits zweimal mit dem Titel Forschungspartnerschule ausgezeichnet (2012, 2014). Im Jahre 2014 erhielt die Schule außerdem von der Stadt Graz die GRAZIA, eine Auszeichnung für „Begabungsförderung als Selbstverständlichkeit“.

 

Im Rahmen des Kurssystems wird seit Jahren jährlich eine Schulfirma (Junior Company) gegründet, die bei den entsprechenden Bewerben stets beeindruckende Ergebnisse erzielt. Ebenso gibt es zahlreiche berufsorientierende Kurs, die bei der Wahl der Entdeckung der eigenen Stärken helfen.

 

Etliche unserer Schüler/innen absolvieren ein Auslandssemester oder -jahr zur Vervollkommnung ihrer individuellen Sprachfertigkeiten. Schulisch ist das eine große Herausforderung, da die Jugendlichen bei der Rückkehr in ihre alte Klasse einsteigen und somit die versäumten Monate selbst aufholen.

 

Für viele dieser Förderungsvarianten braucht es ein Contracting, d.h. für diese Schüler gesonderte Vereinbarungen für ihre (teils versäumten) Leistungsnachweise.

 

Vor allem bedarf es der begabungsfreundlichen Haltung aller Beteiligten, also auch der in den Klassen unterrichtenden Lehrkräfte und einiger methodischer Skills, um einen förderlichen Unterricht zu gestalten. Diagnostik, Methodik, Beratung der Eltern und der Kinder und Jugendlichen, Klassenteambesprechungen, Informationen bei den Pädagogischen Konferenzen etc. gehören zu den Selbstverständlichkeiten, die unser begabungsfreundliches Klima ausmachen.

 

 

 

 


 


Neue Informationen zu den Aktivitäten des Vereines proTALENT

 

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rk

 
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